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Robert Piesen - Aus dem Zyklus Gehinnom
Diese Arbeit entstammt dem bedeutenden Werkzyklus „Gehinnom“, den der tschechisch-israelische Künstler Robert Piesen (1921–1977) ab den frühen 1960er Jahren entwickelte. Die Serie, deren Titel sich auf das biblische Gehenna-Tal bei Jerusalem bezieht, zeichnet sich durch eine reliefartige, strukturierte Malweise aus. Piesen, der 1965 von Prag nach Israel emigrierte und in der Künstlerkolonie Ein Hod lebte, verband in seinem Schaffen informelle Abstraktion mit einer tiefgreifenden spirituellen Dimension. Seine oft existenziell aufgeladenen Bildflächen reflektieren ein komplexes Zusammenspiel von Form und Material, das den Betrachter unmittelbar in den thematischen Raum zwischen Leiden und Erlösung führt.
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