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Robert Piesen - Aus dem Zyklus „Gehinnom“
Dieses Werk aus dem Jahr 1974 entstammt dem bedeutenden Zyklus „Gehinnom“ von Robert Piesen (1921–1977). Inspiriert vom alttestamentlichen Mythos, thematisiert der Künstler in dieser Serie komplexe Vorstellungen von Leid und Läuterung. Charakteristisch für Piesens Schaffen dieser Periode ist die Verwendung plastisch strukturierter Oberflächen, die durch eine monochrome Farbigkeit eine tiefgreifende, fast immaterielle Wirkung entfalten. Robert Piesen, der in der Tschechoslowakei ausgebildet wurde und 1965 nach Israel emigrierte, entwickelte in den 1960er Jahren eine eigenständige Formensprache, die seine existenziellen Erfahrungen reflektiert. Seine Arbeiten sind in renommierten europäischen und israelischen Sammlungen vertreten und zeugen von einer intensiven Auseinandersetzung mit spirituellen sowie historischen Dimensionen der Abstraktion.
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