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Würfelspieler in der Schwarzwälder Wirtshausstube
Das Ölgemälde „Würfelspieler in der Schwarzwälder Wirtshausstube“ von Max Kaltenmoser (1842–1887) zeugt von der erzählerischen Qualität der Münchner Genremalerei des 19. Jahrhunderts. Das 1873 entstandene Werk fängt eine alltägliche Szene mit präziser Beobachtungsgabe ein und dokumentiert das Interesse des Künstlers an ländlichen Interieurs. Max Kaltenmoser, Sohn des Malers Kaspar Kaltenmoser, absolvierte sein Studium ab 1858 an der Akademie der bildenden Künste in München bei Philipp Foltz und Arthur von Ramberg. Studienreisen führten ihn unter anderem nach Schwaben und Tirol, wo er zahlreiche Motive für seine Genrebilder fand. Ab 1866 präsentierte er seine Arbeiten regelmäßig in öffentlichen Kunstausstellungen, was ihm zu Lebzeiten Anerkennung einbrachte.
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