Das ausdrucksstarke Stillleben des tschechischen Malers Václav Špála (1885–1946) aus dem Jahr 1934 zeigt eine lebendige Komposition aus Äpfeln und Birnen auf einem gemusterten Tuch. Mit kräftigen Pinselstrichen und leuchtenden Farben verleiht Špála der Szene eine dynamische, fast moderne Anmutung. Typisch für Špálas Stil ist der expressive Umgang mit Form und Farbe, der dieses Werk zu einem zeitlosen Blickfang macht. Das Werk in Öl auf Holz misst in der Höhe 33 cm und in der Breite 25 cm. Es ist unten rechts mit „V.Špála“ signiert und stammt aus österreichischem Privatbesitz. Václav Špála war einer der bedeutendsten tschechischen Maler des 20. Jahrhunderts. Geboren 1885 in Žlunice, studierte er an der Prager Akademie der Bildenden Künste. In seinen frühen Jahren war er Teil avantgardistischer Künstlergruppen wie der „Tschechischen Sezession“ und der „Gruppe der Acht“. Špálas Stil entwickelte sich von expressivem Fauvismus über kubistische Einflüsse hin zu einer farbintensiven, unverkennbar eigenen Handschrift. Besonders bekannt ist Špála für seine leuchtenden Landschaften, Blumenstillleben und Kompositionen mit Früchten. Seine Werke zeichnen sich durch kraftvolle Farben, markante Pinselstriche und eine klare Komposition aus. 1946 wurde er posthum zum Nationalkünstler der Tschechoslowakei ernannt.
Václav Špála
| Künstler / Werkstatt | Václav Špála |
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| Inventarnummer | F-1123 |
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