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Violine von Gabriel Lemböck (1865)
Diese Violine aus dem Jahr 1865 ist nach einem Stradivari-Modell gearbeitet und trägt die Signatur „Gabriel Lömbeck 1865“. Das Instrument zeugt von der handwerklichen Präzision, die den Wiener Geigenbau des 19. Jahrhunderts maßgeblich prägte. Der Erbauer Gabriel Lemböck (1814–1892) zählt zu den bedeutendsten Wiener Geigenbauern seiner Zeit. Geboren in Budapest, etablierte er sich nach seiner Ausbildung in Wien als angesehener Instrumentenmacher, der unter anderem für das Konservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde tätig war. Seine Werkstatt in der Canovagasse wurde zu einem Zentrum für die Pflege und Herstellung hochwertiger Streichinstrumente.
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