Faksimile der Moderne 2, 6 Stück, Auflage-Nr. 244. Der Künstler Gustav Klimt wurde 1862 in Baumgarten geboren und verstarb 1918 in Wien. Die Lithografien auf Papier aus dem Jahr 1985 im Originalformat messen jeweils 69 × 49 cm, sind signiert und stammen aus österreichischem Privatbesitz. Gustav Klimt (1862–1918) war ein bedeutender Maler und Hauptvertreter des Wiener Jugendstils. Er wurde am 14. Juli 1862 in Baumgarten geboren und starb am 6. Februar 1918 in Wien. Klimt besuchte bereits als 14-Jähriger die Vorbereitungsschule an der Kunstgewerbeschule des Österreichischen Museums für Kunst und Industrie und war Schüler von Ferdinand Laufberger. Nach einer Zusammenarbeit im Rahmen des Festzugs zur Silbernen Hochzeit von Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth gründete er 1883 mit seinem Bruder Ernst und Franz Matsch die Ateliergemeinschaft „Künstlerkompagnie“, die bis 1892 bestand und zahlreiche monumentale Auftragsarbeiten, darunter Deckengemälde für Theater und das Kunsthistorische Museum, schuf. Nach der Auflösung der Compagnie gestaltete Klimt 1892 das Plakat für die Internationale Musik- und Theaterausstellung in Wien. Er war Mitglied des Künstlerhauses, trat 1897 aus und gehörte zu den Gründungsmitgliedern sowie als erster Präsident (1897 bis 1899) zur Secession, für deren Gebäude er die Metalltüren entwarf. Um die Jahrhundertwende entstanden zahlreiche Porträts und Illustrationen für die Zeitschrift „Ver sacrum“. Bekannt sind auch seine Universitäts-Deckenbilder („Philosophie“, „Medizin“, „Jurisprudenz“), die auf heftige Ablehnung stießen. 1902 schuf er den Beethovenfries für die Secession. 1905 löste sich die „Klimt-Gruppe“ von der Secession und veranstaltete 1908 die erste eigene „Kunstschau“. Zu seinen Hauptwerken zählen der „Stoclet-Fries“ (1909–1911) und das berühmte Gemälde „Der Kuss“ (1908). Klimt prägte die österreichische Malerei der Jahrhundertwende maßgeblich und beeinflusste unter anderem Egon Schiele und Oskar Kokoschka. Er verbrachte die Sommermonate von 1900 bis 1916 fast immer am Attersee, war Ehrenmitglied der Wiener und der Münchner Akademie der bildenden Künste und verstarb im Jänner 1918 nach einem Schlaganfall in seiner Wohnung in der Westbahnstraße. Gustav Klimt lebte in Lebensgemeinschaft mit Emilie Flöge und hatte sechs Kinder. Sein Geburtshaus wurde 1968 abgebrochen, an seinem ehemaligen Wohnhaus in der Westbahnstraße 36 wurde 2001 eine Gedenktafel enthüllt, und im 12. Bezirk ist die Klimtgasse nach ihm benannt.
Klimt Gustav obj :: Kunsthandel zur grünen Säule
| Objektart | Grafik & Zeichnungen |
|---|---|
| Epoche / Stil | Moderne |
| Künstler / Werkstatt | Gustav Klimt |
| Inventarnummer | F-1074 |
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