Der österreichische Maler und Lithograf Edmund Adler (1876–1965) wurde in Wien geboren und erhielt seine Ausbildung an der Kunstschule für Lithografie sowie an der Akademie der bildenden Künste in Wien unter Christian Griepenkerl. Geprägt von einem Studienaufenthalt in Rom und nach russischer Gefangenschaft im Ersten Weltkrieg ließ er sich dauerhaft in Mannersdorf am Leithagebirge nieder, wo der Großteil seines Werks entstand. Adler, der einige seiner Werke mit dem Künstlernamen „Edmund A. Rode“ signierte, wurde vor allem für seine liebevollen Darstellungen von Kindern und Alltagsszenen aus dem ländlichen Leben bekannt. Sein Nachlass wird heute in der Edmund-Adler-Galerie in Mannersdorf gewürdigt. Das Öl auf Karton zeigt zwei lesende Kinder, die vertieft in ein gemeinsames Buch blicken. In ruhiger, intimer Atmosphäre fängt das Werk einen stillen Moment des Lernens und der kindlichen Neugier ein. Mit großer Liebe zum Detail und warmen Farbtönen vermittelt das Bild Geborgenheit und die Bedeutung des Wissens. Die natürliche Darstellung und der sanfte Ausdruck sind typisch für Adlers einfühlsamen Blick auf das Alltagsleben und machen das Gemälde zu einem zeitlosen Zeugnis kindlicher Unschuld. Das Werk ist rechts unten mit „Edmund Adler“ signiert, misst 24 × 18 cm (ohne Rahmen) und stammt aus österreichischem Privatbesitz.
Adler Edmund :: Kunsthandel zur grünen Säule
| Künstler / Werkstatt | Edmund Adler |
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| Inventarnummer | F-1064 |
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