Tomáš Haleš wurde am 15. Juni 1955 in Ostrava geboren. Das Werk „Dualität“ ist signiert und misst 117 × 117 cm. Es handelt sich um Quasch auf Leinwand aus österreichischem Privatbesitz. Der Maler Tomáš Haleš absolvierte von 1974 bis 1980 die Akademie der Bildenden Künste in Prag bei Professor Jan Smetana. Nachdem er die Charta 77 unterzeichnet hatte, wurde er zur Emigration gezwungen. In der zweiten Hälfte der 1980er Jahre kam er nach Österreich. Heute lebt und arbeitet er in Wien, Gmünd und Prag. Er präsentiert großformatige Gemälde aus dem letzten Jahrzehnt, inspiriert von Naturphänomenen wie Felsen, Steinbrüchen, Gletschern, Meeresküsten, Fjorden und der Geschichte der Weltmalerei (Text: Milan Weber). Die Gemälde von Tomáš Haleš entstehen wie das Gedächtnis der Erde. Er strukturiert und schichtet Farbflächen, als wären sie tektonische Platten voller Falten und Vertiefungen, knetet Materie, die überläuft, schmilzt, kocht und erstarrt. Er erschafft Lavafelder, Baumrinde, Hautfalten, Luftaufnahmen von Landschaften, Wasserfälle von Farben, emotionale Ebenen der Seele, raue Texturen von Mineralien und Gesteinen. Haleš ätzt, radiert und überlagert Bereiche der Leinwand mit energischen Gesten, die von Geist und Hand eines erfahrenen Malers der Elemente geleitet werden (Text: Kamila Ženatá).
Haleš Tomáš
| Künstler / Werkstatt | Haleš, Tomáš |
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| Inventarnummer | F-1039 |
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