Kunsthandel Fiedler
WIEN · SEIT 1973
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Inv. F-1006
Beischläger Emil

Der in Wien lebende Künstler Emil Beischläger (1897–1977) war der Sohn des k. k. Hofrates Albert Beischläger und dessen Ehefrau Marie. Er begann als Autodidakt, nahm in den Jahren 1923 und 1924 Privatunterricht und wurde 1939 Mitglied des Künstlerhauses Wien. Nach Absolvierung des Kriegsdienstes als Einjährig-Freiwilliger begann Beischläger zunächst ein Studium der Rechtswissenschaften, welches er jedoch vorzeitig beendete, um 1920 eine Stelle in einer Bank anzunehmen. Dort lernte er den Maler Anton Hula kennen. Ab 1923 nahm er Privatunterricht bei Egge-Skrla, und bereits ein Jahr später war er mit seinen Arbeiten in der Winterausstellung der Sezession vertreten. Nach Sturm-Skrlas Übersiedlung nach Salzburg wurde auch Anton Faistauer ein künstlerisches Vorbild für Beischläger. Aufgrund der schwierigen finanziellen Situation nahm er eine Stelle im Sozialministerium an, die er bis zu seiner Pensionierung innehatte. Als ordentliches Mitglied im Wiener Künstlerhaus wurde er 1942 zum Kriegsdienst einberufen, gelang es ihm in dieser Zeit jedoch, sich künstlerische Freiräume zu schaffen. Eine Vielzahl an Porträts entstand bis zur Ausstellung Wiener Grafik im Jahre 1944, wo neben Arbeiten von Alfred Kubin und Robin Christian Andersen auch Werke von Beischläger präsentiert wurden. 1950 fand die erste Personale im Künstlerhaus statt, wo Beischläger Vizepräsident wurde. Durch Auslandsstipendien konnte er in den 1960er- und 1970er-Jahren Reisen unternehmen und diese Eindrücke bis an das Ende seines Lebens künstlerisch umsetzen. Seine Studienreisen führten ihn durch weite Teile Europas, wobei Landschaftsbilder, Porträts, Stillleben und Grafiken entstanden, von denen einige im Historischen Museum der Stadt Wien zu sehen sind. 1972 zeigte er seine Arbeiten im Künstlerhaus Wien, 1974 erhielt er das Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst erster Klasse. Das Gemälde mit dem Titel „Rosenstrauch“ ist links oben signiert. Das in Öl auf Leinwand gefertigte und gerahmte Werk misst 65 × 80 cm und stammt aus österreichischem Privatbesitz.

Beischläger Emil

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Künstler / Werkstatt Emil Beischläger
Inventarnummer F-1006

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